Der Konsument

…Informativ und direkt

Der dicke Reibach mit Kreditkarten

| Keine Kommentare

Man glaubt es kaum- es ist aber wahr:

Weil man sich von der Konkurrenz abheben will, beschloss die Chase Bank in den USA, ihre neueste Kredit-Karte nicht aus Plastik, sondern aus einer (streng geheimen) Metall-Legierung zu machen- es sollte schliesslich das Prunkstück der Bank werden.

Die «Chase sapphire reserve credit card» schlug dermassen ein, dass Chase schon nach wenigen Wochen das Metall ausging und man vorübergehend den neuen Sapphire-Kunden provisorische Kärtchen aus ganz gewöhnlichem Plastik aushändigen musste- ziemlich peinlich, vor allem bei einem Jahresbeitrag von stolzen 450 Dollar.

Lesen Sie den ganzen spannenden Artikel beim konsumer.ch

Aber kommen wir mal zum Thema Kreditkarten generell.

Viele Europäer besitzen eine oder mehrere Kreditkarten. Ob zum bequemen Bezahlen im Hotel, Restaurant oder an der Tankstelle, für Internetkäufe, Buchungen von Reisen oder auch zur Bargeldbeschaffung- die Kreditkarte ist weltweit an Millionen von Akzeptanzstellen einsetzbar.

In der Regel werden die Umsätze einmal im Monat automatisch vom Konto abgebucht. Der Karteninhaber bekommt also einen kostenlosen Kredit vom Zeitpunkt des Kaufs bis zur Fälligkeit der monatlichen Rechnung des Kreditkartenunternehmens. Banken, Kreditkartenfirmen und inzwischen auch viele Unternehmen in Zusammenarbeit mit Banken bieten diverse Varianten der Kreditkarte an, von der kostenlosen über eine Prepaid-Karte bis hin zu den Gold- und Platinkarten.

Die Varianten am Markt unterscheiden sich bei den Gebühren und Zusatzleistungen wie Versicherungsschutz, Rabatten oder Bonusprogrammen. Auch die Abrechnungsmodalitäten können sich unterscheiden. Die vielen Angebote machen es Verbrauchern nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen.

Was gilt es zu beachten?

Vorsicht bei „Lockangeboten“: Sie sollten die künftigen Kosten und Konditionen vergleichen, denn was im ersten Jahr noch gratis ist, kann ab dem zweiten Jahr schon sehr viel teurer werden. Daher: Unbedingt das Kleingedruckte lesen!

Sämtliche Gebühren vergleichen: Achten Sie auf die Kosten für Zahlungen im Ausland sowie für Bargeldabhebungen im In- und Ausland (einschließlich der Fremdwährungsgebühr). Vergleichen Sie auch die Höhe der Kreditzinsen, wenn eine Teilzahlungsoption angeboten wird und das Zahlungsziel. Schauen Sie, ob die Grundgebühr an einen Mindestumsatz gebunden ist.

Versicherungsleistungen genau prüfen:

Viele Kreditkartenverträge beinhalteten Reiseversicherungen. Diese können bei Auslandsreisen hilfreich sein, wenn ein Verbraucher zum Beispiel noch keine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hat. Eine Reiserücktrittsversicherung oder der Mietwagen-Vollkaskoschutz können Ihnen bei entsprechendem Bedarf durchaus eine zusätzliche Absicherung ermöglichen. Insbesondere sollten Sie hier auf den Leistungsumfang der Versicherungen achten und darauf, ob eine Versicherungsleistung an die Bezahlung der Reisedienstleistung mit der Karte gebunden ist.

Welche Karte für Sie persönlich am besten geeignet ist, hängt also davon ab, was Sie mit der Kreditkarte tun möchten – und wo sie gedenken, die Karte am häufigsten einzusetzen. Die Hausbank kann über die Vor- und Nachteile der einzelnen Kartenarten informieren.

Sinnvoll ist auch ein Vergleich auf entsprechenden Portalen im Internet.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste
Scroll Up